Kapitel 5 "Ich will. Ich kann. Ich werde!!!"

- Hinrich vor seinem ersten Einsatz als Vertreter
- Alptraum (erfolgloser Vertreter, psychol. Thearapie, Kühlschrank, Zahnlosigkeit)
=> Versagen im beruflichen Leben
=> Versagen im privaten Leben

- Zahnmetaphorik:
=> "die Zähne zusammenbeißen" = bevorstehende harte Zeite
=> "jemanden auf den Zahn fühlen" = Stunde der Wahrheit (berufl. und privat)
=> "Aug um Aug, Zahn um Zahn" = Abrechnung mit der Vergangenheit
=> "Haare auf den Zähnen" = Probleme mit anderen Menschen
=> "steiler Zahn" = Verlust Julias an einen Rivalen

- Funktionen der Zähne
=> Ironie: Aufwachen durch das Geräusch malmender Zähne (vgl. Zahnlosigkeit)
=> Spiegelung von Hinrichs Situation
=> Verbindung zwischen a) Traum und Wirklichkeit, b) Vergangenheit und Gegenwart und c) Sozialismus und Kapitalismus

- Einstieg in das Berufsleben mit Hilfe Strüvers
=> Hinrich nimmt Akten aus seinen alten KMV Beständen zu Hilfe, um Strüver zu beeindrucken und durch seine Insiderinformationen schneller einen Kundenkreis in Ost - Berlin aufzubauen.
=> erste Verkaufsgespräche
a) Der erste Kunde (ehemaliger Meeresbiologe) wirft vor ihnen die Türe zu und nennt sie "Idioten".
b) Der zweite Kunde ist ein willenloser Alkoholiker, der als Kunde nicht in Frage kommt.
c) Der dritte Kunde weigert sich strikt, irgendetwas zu unterschreiben.
d) Der vierte Kunde verspricht eher Geschäftserfolg, da er eine Computerwerkstatt leitet. Es kommt aber noch kein Verkauf zu Stande.
e) Hinrich gelingt es schließlich - obwohl er sämtliche Vertreterregeln missachtet -, einen Springbrunnen an eine Frau zu verkaufen, die ihn für sein energisches Auftreten bewundert.

Funktionen der Verkaufsgespräche:
a) Strüver wird ironisch als Versager vorgeführt. (Ironie)
b) Hinrich steht als Held da, wird aber privat im nächsten Kapitel scheitern. (Ironie; vgl. auch Anspielung auf Caesars "Veni, vidi, vici")
b) Die Handlung wird vorangetrieben.
c) Der Autor kann erzähltechnisch geschickt unterschiedliche Befindlichkeiten ehemaliger DDR-Bürger beleuchten.

Christian Stängle