Die Beziehung zwischen dem Erzähler Hinrich und Julia (Kapitel 4)

- Hinrich entzieht sich Julia, weigert sich, mit ihr zu kommunizieren; nur verletzte Männlichleit oder auch eigene Schuld?

- Aussprache mit ihr nicht mehr möglich; Gesprächsangebote (S.56f.) werden als Fangfrage empfunden

- Hinrich behandelt Julia wie eine Kundin (vgl. "Einwandbehandlung"); er nimmt aber auf sie keine Rücksicht, so wie es sich bei einer wirklichen Kundin gehörte (Ironie)

- Gleichsetzung Julias mit Kunden spiegelt die zerstörte Beziehung

- Der Vergleich Julias mit einer Kundin symbolisiert auch den gesellschaftlichen Wechsel vom Sozialismus zum Kapitalismus

- Erzähltechnisch werden hier die beiden Handlunsstränge (Julia-Handlung und Vertreter-Handlung) zusammengeführt.

- Besonderheiten der Hundehandlung
---> Auslöser des Streites
---> Treulosigkeit Hinrichs gegenüber dem Hund verweist auch auf sein Zerwürfnis mit Julia und seine Hinwendung zum Vertreterberuf.
---> Tradition des Hundes als Symbol der Treue (vgl. bildende Kunst)