Ein dreifaches Halleluja Weihnachtskonzert
des
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Zum jährlichen Weihnachtskonzert lud das Franz-Ludwig-Gymnasium am Montagabend in der Erlöserkirche. Trotz aller schulischen Belastungen war es wieder gelungen, ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das in weitem Bogen von besinnlichen Texten (gelesen von Stephan Mayr)
über den Renaissancemeister Giovanni Gabrieli bis in die unmittelbare Gegenwart reichte, von Solokonzerten bis zum wahrhaft raumfüllenden gemeinsamen Auftritt der Schulchöre mit der Combo.
Nach dem raffinierten Klanggemälde „A fading light of autumn“ (Ralph Ford), das das Orchester unter der Leitung von Michaela Werner spannungsvoll darbot, grüßte der Schulleiter, OStD Göldel die zahlreich erschienenen Zuhörer mit einer kurzen Ansprache, in der er in seinem Dank an die engagierten Beteiligten allgemeine schulisch-organisatorische Probleme bei der Konzertvorbereitung andeutete, aber auch auf die baustellenbedingten Besonderheiten am FLG hinwies.
Den dunkel schwebenden Klang der Klarinette führte hingegen später Carolin Pfister mit dem ersten Satz aus Webers romantischem Concertino vor.
Die gelöste Stimmung kam dem Unterstufenchor zugute, dessen dreizehn eifrige Mitglieder unter Leitung von Heiko Kröner der
massiven Belastung durch das G 8 trotzen und beim gemeinsamen Singen das Miteinander pflegen, dabei aber zugleich Disziplin und
Präzision üben – großer Applaus für die drei gelungenen Beiträge, die Bandbreite und Qualität des `kleinen´ Chores vom Traditional bis zum rhythmisch federnden Boogie vorführten.
Als offene Schule präsentierte sich das FLG erneut in der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe: die Veeh-Harfengruppe der
In ähnlicher Tonlage, wenn auch durch die stimmliche Kraft der Kollegiatin Elisabeth Schilt mit deutlich bluesigem Einschlag trat die
Big Band mit Vibraphonunterstützung (Martin Wojciechowski) in
Aktion, später ergänzt zur Combo bzw. zum Percussion-Ensemble
mit Oberstufen- und Mittelstufenchor. Hier waren unter der Leitung
von J. Klehr eine verjazzte Händelbearbeitung sowie ein kurzes, aber sehr anspruchsvolles Bernstein-Stück (Grundkurs Chor) und
das karibische Rhythmusvielfalt einfangende und voller
Sangesfreude präsentierte Halleluya von Bill Derksen erarbeitet und
mitreißend vorgestellt worden. Schließlich gab´s noch das Händel´sche Original, wenn auch ohne Chor – da konnte dasOrchester punkten.
Freilich stand dieser Eindruck in harter
Konkurrenz zur folgenden fetzigen Musical-Adaption von Warren/Jackson/Kibble.
Nach derart effektvollem Höhepunkt gab es noch einen vertrauten
Ausklang: Nun freut Euch, Ihr Christen – auf die Ferien, auf Weihnachten, vor allem aber auf den Glühwein vor der
Kirchentür, genossen bei romantischer Winterstimmung nach diesem beeindruckenden Einblick in das Schulleben des FLG.
Rupert Plischke
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Ulrich Koch Unterrichtshomepage für Deutsch und Englisch am FLG Bamberg