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Eva Biberger Welche Hilfestellungen bietet das Arbeitsamt Bamberg benachteiligten Menschen? Auswertung
des Vortrages von Herrn (Bild und Graphiken zum Vergrößern anklicken)
Das Arbeitsamt Bamberg bietet folgenden benachteiligten Gruppen seine Unterstützung an:
- behinderten Menschen und solchen,denen eine Behinderung droht - Personen, die lernbeeinträchtigt sind - Personen, die wegen schwieriger sozialer Verhältnisse Arbeitsprobleme haben - Personen, die aus biografischen Gründen Schwierigkeiten im Arbeitsleben haben - Ausländern mit Anpassungsproblemen - Arbeitslosen und Arbeitssuchenden Nach dem sozialen Gesetzbuch haben Menschen, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind, und Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind, Anspruch auf die Unterstützung des Arbeitsamtes. Dafür gibt es eine individuelle Beratung speziell für Behinderte, bei der festgestellt wird, welche Art von Hilfe dem Betroffenen zusteht. Um dies besser beurteilen zu können, arbeitet das Arbeitsamt eng mit Sonderschulen, einem ärztlichen und psychologischem Dienst und technischen Beratern zusammen. Falls es zu einer Entscheidung für eine behindertenspezifische Maßnahme oder einen behindertenspezifischen Lernort kommt, hat der Behinderte verschiedene Möglichkeiten. Er kann eine ausbildungsbegleitende Hilfe in Anspruch nehmen, oder er besucht eine überbetriebliche Einrichtung, in der ihm die Möglichkeit geboten ist, dort sein erstes Lernjahr zu absolvieren und danach in einem normalen Bertrieb zu arbeiten. Gegebenfalls kann er auch die gesamte Ausbildung in der überbetrieblichen Einrichtung durchlaufen. Wenn der Behinderte danach doch nicht in einem normalen Bertrieb arbeiten kann, bekommt er die Möglichkeit in einer Werkstatt für Behinderte zu arbeiten. Das Arbeitsamt bezahlt allerdings auch Firmen, die Behinderte aufnehmen. Sie bekommen sie zum Beispiel 60%, in begründeten Ausnahmen auch 100%, der Ausbildungsvergütung durch das Arbeitsamt erstattet. Das Arbeitsamt sorgt auch, wenn es nötig ist, für die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes. Es übernimmt auch die Bezahlung für die Beschäftigung eines Behinderten auf Probe. Allerdings gibt es noch viele Firmen, die sich von der gesetzlichen Bestimung, dass jeder 6. Arbeitsplatz von einem Behinderten besetzt sein sollte, frei kaufen. Das ist bedauerlich. Zwar kommen diese Gelder ebenso wie die Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung dem Arbeitsamt zu Gute. Sie können aber nicht verhindern, dass finanzielle Engpässe auftreten. Für Menschen mit Bildungsdefiziten, Lücken in der Fachtheorie oder der Praxis, mit Lernhemmungen oder starken Prüfungsängsten, Sprachproblemen und Schwierigkeiten im sozialen Umfeld bietet das Arbeitsamt sogenannte ausbildungsbegleitende Hilfen an. Diese sollen den Betroffenen helfen, ihre Ausbildung trotz einiger Schwierigkeiten erfolgreich abschließen zu können, ohne diese abbrechen zu müssen. So bietet das Arbeitsamt zusätzliche Wissensvermittlung in fachtheoretischen oder allgemeinbildenden Bereichen an, um Defizite aufzuholen. Auch die Möglichkeit eines Sprachunterrichts wird angeboten. Unter anderem werden die Betroffenen auch sozialpädagogisch betreut. Für Jugendliche mit Lerndefiziten, Lernhemmungen, Sprachproblemen oder ohne Schulabschluss, gibt es besondere Grundausbildungs-, und Förderlehrgänge, in denen die beruflichen Eingliederungschancen verbessert werden sollen. Arbeitslosen und Arbeitssuchenden bietet das Arbeitsamt folgende Hilfestellungen an: - Allgemeine Beratung zu Fragen der beruflichen Orientierung - Vermittlung in ein neues Arbeitsverhältnis - Förderung der beruflichen Weiterbildung - Umschulung in einen neuen Beruf - Zahlung von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe - Förderung des Weges in die Selbstständigkeit Insgesamt ergibt sich ein reichhaltiger Maßnahmenkatalog, der die verschiedensten problembelasteten Zielgruppen fördert. Grundprinzip der Beratung ist beim Arbeitsamt, dass die Betroffenen freiwillig die Hilfestellungen annehmen. Nur so besteht Aussicht auf Erfolg. Nachtrag von Katrin Nitsche: Bei einem weiteren Besuch von Herrn Wagner-Jakob wurden folgende Fragen beantwortet: Frage:
Wem kann das Arbeitsamt nicht mehr helfen? Frage:
In welcher Situation kommen Menschen zum Arbeitsamt? Frage:
Wie ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei den Arbeitsplätzen?
Frage:
Ist die Herkunft von Ausländern von Bedeutung? Frage:
Was tut das Arbeitsamt für ehemalige Straftäter?
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