Anreise über Sydney

30 Stunden Anreise nach Sydney - das kann ja was werden! Von Bamberg aus mit dem Zug nach Frankfurt, immerhin ist es Wochenende und ich kann auf das tolle DB-WE-Ticket zugreifen. In Fra dann große Aufregung: Irgendein Spinner hat eine Chesna gekapert und will in den Messeturm rasen. Glücklicherweise sind wir in Deutschland, und die Typ wird runtergeredet, statt runtergeschossen wie in den USA. Die Flüge starten Planmäßig.

Zwischenstop ist in Singapur. Allerdings sieht man

außer dem Flughafen leider nichts. Der Aufenthalt dauert nur ca. 1 Std. Auf dem Aussichtsdeck wurde von den Planern ein Kakteenpark angelegt.

Morgens komme ich in Sydney an. Wollig warm im Vergleich zu Deutschland. Durch den langen Nachtflug bin ich gut fit und nutze den ganzen Tag zum Sightseeing mit Ruben und Daniela (s.u.).

Der Harbour-Bridge erklimme ich allerdings nicht - der Spass ist doch ein wenig kostspielig: $200 AU für

einen langen Treppenaufstieg auf 160m. Da überqueren wir die Brücke doch lieber so. Pflichtfotoshooting vor der Oper muß allerdings sein! Selbige wurde ja von ihrem Architekten gar nicht fertig gebaut, da dieser entnervt ob der vielen Bauprobleme aufgab. Meine Wenigkeit hat dieses beeindruckende Bauwerk damals bei der Bundeswehr aus Papier bauen dürfen - ein Hoch auf die Luftwaffe! (und danke Leichti!).

Ruben ist danach übrigens mit dem Fahrrad weiter und

Daniela zum Studium.

Die Australier haben schon Sinn für extravagante Architektur - ein Schwimmbecken quasi als Überlaufrinne für's Meer zu planen - auf die Idee muß man erst mal kommen. Die Bilder entstanden übrigens beim Strand-Wanderweg, der an der Bondi-Beach (weltbekannt fürs Surfen - habe ich mir sagen lassen) startet.

Auf dem (mal wieder sehr exotisch gelegenen)

Felsklippen-Friedhof war eine chinesische Familie gerade mit Grillen beschäftigt - ob die nicht um die Bedeutung des Ortes wußten? Eingemischt haben wir uns allerdings nicht.

Am nächsten Tag (ich war insgesamt 4 Nächte in Sydney) ging es in die Blauen Berge - Touri-Pflichtprogramm. Auf einer "Eco-Tour" durch den Bush (nein, nicht der transatlantische) gab es neben mannigfaltiger Flora auch Känguruhs, Lizzards und allerlei anderes Getier zu sehen.

Im Bild rechts die - mal wieder weltbekannten - "blue sisters". Mal ehrlich, ganz nett sieht das schon aus, aber diesen Hype, der darum getrieben wird, verstehe ich nicht so ganz. Da waren fast noch mehr Busse als an den Niagara-Fälllen in Kanada. Und glaubt mir: Da stehen eine Menge! Brrrr ... Den Mythos um die Entstehung will ich hier gar nicht versuchen wiederzugeben. Einfach mal bei Google nachschaun - unter "blue sisters" finden sich tonnenweise Einträge.

Am letzten Tag in Sydney nochmal richtig ordentlich essen - im Asia-Foodcourt. Superlecker! (und preiswert auch noch, auch wenn das im Urlaub ja nicht so die Rolle spielen sollte).

Abends dann noch ein paar Bierchen (zuviel) mit diversen Iren (nein, da fehlt KEIN "R"). Entsprechend verkatert war ich am Folgetag für den Flug nach Christchurch, aber was uns nicht umbringt macht uns hart - hat zumindestens früher unser Trainer immer gesagt.

Zum Abschluß nochmal das Standard-Super-Touri-Bild (jaja, ich war in Sydney ... und verdammtnochmal ja: ich habe die Oper gesehen) ....

 

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