Die Mittelstufenbühne zeigt:

Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht

von Ephraim Kishon
16./17. Mai, 19.30 Uhr in der Unteren Turnhalle

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Plakat: Maxl Wolf
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Was ist Kunst? Und darf man darüber überhaupt Witze machen?

Eine „satirische Farce in drei Akten“ nannte der bekannte israelische Schriftsteller Ephraim Kishon sein Stück „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht“ – denn der moderne Kunstbetrieb und seine teilweise absurden Folgen werden darin gehörig auf die Schippe genommen.
Rafi, ein armer israelischer Maler, wird durch Zufall von einem Kunstkritiker als neuer Stern am Künstlerhimmel entdeckt – allerdings nicht wegen seiner realistischen Gemälde, sondern wegen eines zufällig übereinander gestapelten Haufen Möbel, die der Kunstkritiker fälschlicherweise für ein Kunstwerk hält. Rafis „Mobiliarstil“ wird dann in Paris vermarktet – doch er selbst ist nicht richtig glücklich darüber, empfindet er doch seine „Werke“ als wenig künstlerisch.
Viel Situationskomik wechselt mit beißendem Spott, und dennoch bleibt immer die Frage „Was ist Kunst?“.

Mit viel Engagement hat sich die Truppe unter der Leitung von Martin Stübinger ein dreiviertel Jahr auf die Aufführung dieses Stücks vorbereitet, hat ein Probenwochenende durchgeführt, das Bühnenbild selbst gestaltet und an den Rollen gefeilt. Die Schauspieler würden sich deshalb trotz des ungewöhnlichen Termins (am Wochenende ist „Rock im Hain“) über regen Besucherzuspruch freuen.
03. 05.  2007/Th