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| “Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist verlorene Zeit.” Zum Stück: Eine gespenstische Gesellschaft grauer Herren ist am Werk und veranlasst immer mehr Menschen, Zeit zu sparen. Aber in Wirklichkeit stehlen sie den Menschen die ersparte Zeit und verbreiten Kälte in der Welt. Da entschließt sich Meister Hora, der geheimnissvolle Verwalter der Zeit, zum Eingreifen. Er braucht dazu die Hilfe des Mädchens Momo. Die kleine Heldin dieser Geschichte kämpft ganz allein mit einer Blume in der Hand und der Schildkröte Kassiopeia unter dem Arm gegen die grauen Herren und rettet die Welt auf wunderbare Weise… |
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| Michael Ende: Er war der Sohn eines bekannten surrealistischen Malers, der im Dritten Reich Berufsverbot erhielt, so dass Michael eine schwierige Jugend in München verbrachte, wohin die Familie gezogen war. Im letzten Kriegsjahr erhielt der Sechzehnjährige einen Einberufungsbefehl, dem er nicht folgen wollte, was dank des Kriegsendes auch nicht mehr nötig war. Er besuchte die Schauspielschule in München, liebte aber mehr die Literatur als die Darstellung. Er schrieb Texte für ein Kabarett und für den Rundfunk und sein erstes Buch »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«, das 1960 veröffentlicht wurde, begeisterte Millionen Kinder in den Aufführungen der Augsburger Puppenkiste. 1973 erschien die gesellschaftskritische Geschichte um Zeitdiebe, Momo. Michael Ende war seit 1964 mit der Schauspielerin Ingeborg Hoffmann verheiratet, die ihn sehr unterstütze. Als sie 1985 starb, kehrte er nach München zurück und heiratete 1989 die Japanerin Mariko Sato. Am 28. August 1995 starb Ende in Stuttgart an Magenkrebs. |
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| Stress: Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen bei Tieren und Menschen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung. 1936 hatte der Zoologe Hans Selye den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“ zu benennen. Stress heißt in der Werkstoffkunde der Zug oder Druck auf ein Material. Gemütlichkeit: Gemütlichkeit, abgeleitet von Gemüt, ist ein subjektiv empfundener Gemütszustand des Wohlbefindens. Gemütlichkeit kennzeichnet zugleich eine dem Menschen freundliche, warme Atmosphäre und Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Sie ist gekennzeichnet von Ruhe, Ausgeglichenheit und Geborgenheit, Freiheit von Konflikten und Sorgen. Sie bringt Ruhe in die Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen. Sie ist auch unvereinbar mit gleichzeitiger schwerer Arbeit, die zwar zu Gemütlichkeit führen kann, aber selbst keine darstellt. |
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