Der Grundkurs DRG 13/11 zeigte:

Da trafen sich Goethe und Schiller und ...

Liebesszenen aus der europäischen Weltliteratur
7. und 8. März 2008, 19.30 Uhr, Untere Turnhalle

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Die LIEBE muss es sein

Eine Ära geht zu Ende. Sieben Schülerinnen, die bis zu neun Jahre das Theaterleben des ETA geprägt haben, sind in der Abschlussklasse angekommen. Auf der Suche nach einem passenden „letzten“ Stück für uns war der Frust sehr groß, denn in der modernen Dramenliteratur fanden wir nur Stücke mit ganz wenigen Personen oder aber brutale und vor allem deprimierende Stücke. Vieles wurde auf den Bühnen des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums schon gespielt, und so keimte wieder einmal die Idee auf, Theater zum Thema Liebe zu machen. Schnell merkten wir, dass wir etwas gefunden hatten, was zu uns Theaterbegeisterten passte und uns bis zum Schluss riesige Freude bereitet.
Zuerst galt es eine Auswahl zu treffen. Aus vielen Klassikern und modernen Klassikern der Weltliteratur suchten wir 11 Bühnenstücke heraus. Neben Goethe und Schiller konnten sich Wedekind, Frisch, Shakespeare, Hebbel, Lessing, Wagner, Brecht, Horvath und Dario Fo behaupten. Nun wurden die Ausschnitte in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Die Szenen zeigen eine Entwicklung auf, so dass man beinahe davon sprechen könnte, ein Drama über die Entwicklung der Liebe sei neu entstanden.

Intensive Proben prägten den Winter, in denen alle 13 Schauspielerinnen und Schauspieler mit Intensität, Begeisterung und großem Spaß dem Thema Liebe noch ein Stück näherkamen. Und dabei war es völlig unwichtig, ob man oder „frau“ nun einen Jugendlichen, eine reife Frau oder einen Mann verkörpern mussten. Das Prickelnde, Erotisch-Knisternde und das Schmerzhafte der Liebe kam immer wieder tiefgehend zum Ausdruck.

Ein wichtiger Aspekt war schließlich die Verknüpfung der 12 Szenen. Im Team setzte sich die Idee durch, dass ja das Gehirn, als DAS zentrale Organ des Menschen, alles steuert. Und so wird das Bühnenbild von einem überdimensionalen Gehirn dominiert, welches über Synapsen die Neuronen oder Neuronenbündel – und damit die Gehirne der Akteure – beeinflusst.
Plakat: ???
02. 03. 2008/Th