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Der Inhalt oder was davon übriggeblieben ist:
Mephistopheles mischt sich unter die Engel am Throne des Herrn. Während
alle die Schöpfung loben, kann der Höllensohn nur tadeln und behauptet,
mit den leichtesten Mitteln den gefestigsten Menschen von Gott
abtrünnig machen zu können. Um ihn zu überzeugen, dass der Mensch in
seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst sei,
überlässt der Herr Mephisto den Faust.
Faust sitzt des Nachts grübelnd in seinem engen Studierzimmer.
Unendlicher Wissensdurst hat ihn der Geisterwelt näher gebracht. Den
Erdgeist ruft er zwar, kann ihn aber nicht halten, sieht die Ohnmacht
ein, sich den Geistern gleichzustellen, und wünscht den Tod herbei.
Glockentöne und der Ostergesang, der aus der Ferne zu ihm dringt,
ziehen ihm den Giftbecher vom Munde. Draußen in der Feier des
Ostertages sucht er Ablenkung in der Menge. Unbefriedigt kehrt er heim.
Ohne es zu wissen, hat er plötzlich in der Gestalt eines rosa Pudel den
Teufel im Haus. Das Knurren des Hundes stört ihn bei der
Bibelübersetzung und aufblickend vermutet er in den Verwandlungen des
Tieres einen Geist, der sich auf seine Beschwörung als Mephistopheles
entpuppt. Mit diesem schließt er einen Pakt, der nicht eher enden
solle, bis er zum Augenblick sagen könne: Verweile doch, du bist so
schön!
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Mephistopheles geht siegesgewiss darauf ein. Er plant Faust durch die
Alltäglichkeit zu schleppen und ihn damit zum Lebensüberdruss zu
bringen. Seine ersten Maßregeln bei saufenden und streitenden Pärchen
auf einem Bier- Keller schlagen fehl. Da führt er Faust in eine
Hexenküche, lässt ihn verjüngen und ihm durch einen anderen Zauber
Liebessehnsucht einflößen. In dem schlichten Bürgermädchen Gretchen
findet Faust dann Befriedigung seiner Sinnesglut. Aber so herrlich auch
das Mädchen geschaffen an Körperanmut und Seelenreiz, so sehr ist sie
auch dem Geliebten ergeben. Sie tut alles für ihn, tötet die eigene
Mutter mit Schlaftropfen und sieht ihren Bruder Valentin sterben. Faust
aber flieht gesättigt und lässt sie, die der Geburt eines Kindes
entgegensteht, in Verzweiflung zurück.
Noch einmal zieht es Faust zu Gretchen zurück, da er hört, dass sie
wegen Ermordung ihres gemeinsamen Kindes im Kerker sitzt. Noch einmal
liegt das wahnsinnig gewordene Gretchen an seinem Hals, aber er vermag
sie nicht zu befreien, sie widerstrebt selbst, um sich sühnend dem
Gericht Gottes zu übergeben. Mephistopheles reißt den zögernden Faust
gewaltsam fort. Aber während er höhnend ausruft: Sie ist gerichtet!
erschallen Engelsstimmen vom Himmel: Sie ist gerettet! |