Die Unterstufenbühne zeigt:
Hilfe die Herdmanns kommen
von Barbara Robinson

25. und 26. November 2005, 19.00 Uhr, Untere Turnhalle
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"Hilfe, die Herdmanns kommen!"

Die Unterstufenbühne des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums Bamberg führt den Kinderbuch-Klassiker „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ von Barbara Robinson auf. Die Vorstellungen finden am Freitag, den 25.11.2005, und am Samstag, den 26.11.2005, jeweils um 19.00 Uhr in der Unteren Turnhalle statt. Über einen großen Publikums-
andrang würden sich die Darsteller sehr freuen.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuschauen!

Es sind zwei unvorhergesehene Ereignisse, die am Anfang von  „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ stehen: Zum einen erfahren die schrecklichen, von allen gefürchteten Herdmann-Kinder, dass es in der Kirche kostenlose Süßigkeiten geben soll und zum anderen verhindert ein Beinbruch, dass Frau Armstrong, die schon immer alles in der Kirchengemeinde organisiert, auch das diesjährige Krippenspiel inszenieren kann. So bleibt es an Barbara Bradley hängen, mit Eugenia, Ralf, Leopold, Oli, Klaus und Hedwig Herdmann, die sich die Hauptrollen des Krippenspiels schnappen, fertig zu werden.

Das ewig gleiche Krippenspiel, mit den ewig gleichen Rollen und Kostümen erhält in diesem Jahr neuen Wind, denn die Herdmanns finden die Geschichte, in der ein „Oberkönig“ (Herodes) ein neugeborenes Baby „abmurksen“ will, durchaus spannend und aufregend. Es gelingt ihnen, dem Krippenspiel ihren eigenen Stempel aufzusetzen und die ganze Gemeinde zu überraschen.

Manchmal können Außenseiter eine Situation besser verstehen als diejenigen, die sich ihr ganzes Leben an diese gewöhnt haben. Genau das ist der Fall mit den Herdmanns, die die traditionelle Weihnachtsgeschichte mit unvoreingenommenen Augen sehen. Diese Kinder, die „die schlimmsten Kinder alles Zeiten waren“ verstehen sofort, was den anderen entgangen ist: Sie sind geschockt, dass jemand einer Schwangeren eine Unterkunft verweigert, können nicht glauben, dass jemand ein Baby töten will. Ihre unvoreingenommene Sichtweise führt dazu, dass so manch einer nachzudenken beginnt, und das Wunder und Geheimnis der Weihnachtsgeschichte neu entdeckt.

Mn
13. 11. 2005/Th