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Präambel
CSU und GAL, vertreten durch die jeweiligen
Fraktionsvorsitzenden, schließen hiermit eine
Kooperationsvereinbarung für die Wahlperiode 2008 bis 2014.
Dabei handelt es sich nicht um
Koalitionsvereinbarungen, sondern lediglich um einen
einmaligen Umsetzungskatalog, der für die kommende
Wahlperiode verabschiedet wird.
Die GAL wird mit den ihr zur Verfügung
stehenden Stimmen Bürgermeister Hipelius im Amt bestätigen
und am 7. Mai 2008 mitwählen.
Für die folgenden politisch-inhaltlichen
Punkte erarbeiten CSU und GAL gemeinsame bzw. gegenseitig
abgesprochene Anträge.
Kostenrelevante Verhandlungspunkte sind durch
gemeinsame Deckungsvorschläge an anderen Stellen im Haushalt
zu tragen. Die Deckungs-vorschläge sollen gemeinsam von allen
Stadtratsfraktionen bis zu den Haushaltsberatungen für 2009
erarbeitet werden.
Verkehr und Klimaschutz
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Ziel verfolgen: Stadt soll bis 2035 zu 100
% mit erneuerbaren Energien versorgt werden + Evaluation
Das Ziel ist, die Energieversorgung bis zum Jahr 2035 zu
100% mit erneuerbaren Energien zu erreichen. Diese
Zielsetzung muss Grundlage für alle Entscheidungen im
Bereich Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr sein.
Jährlich ist zu überprüfen, inwieweit diesem Ziel ein
Stück näher gekommen wurde.
Als Zwischenziele und Maßnahmen werden beschlossen:
- Beim Neubau und im Falle von Ersatzinvestitionen im
Bereich der städtischen Liegenschaften werden in Zukunft
nur noch Heizsysteme eingebaut, die mit erneuerbaren
Energien betrieben werden. Sollte das aus technischen
Gründen nicht möglich sein, sind Systeme der
Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) einzubauen.
- Der Ausbau der Fernwärme erhält einen höheren
Stellenwert. Die Wärmeversorgungsquote ist jährlich um 3
% zu steigern.
- Der Anteil der Stromerzeugung (am Gesamtstromabsatz der
Stadtwerke) aus Kraft-Wärme-Kopplung soll innerhalb der
kommenden sechs Jahre verdoppelt werden.
-
Reform des Verkehrsentwicklungsplanes:
Ziel soll nicht mehr die Plafondierung, sondern die
Umverteilung sein.
- Verstärkter Ausbau der Verkehrsmittel des
Umweltverbundes - dafür sind 250.000 Euro jährlich zur
Umsetzung bereitzustellen.
- Mit dem Landkreis ist die Bildung eines
Nahverkehrsverbundes Stadt und Landkreis Bamberg unter
Einbeziehung der Bahn bis zum Jahr 2010 anzustreben.
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Die unterzeichnenden Fraktionen werden aus
finanziellen Gründen und weil andere im
Kooperationsvertrag genannte Projekte eine höhere
Priorität besitzen, in den nächsten sechs Jahren keine
Initiative für eine Bergverbindungsstraße ergreifen bzw.
einer solchen Initiative nicht zustimmen. Mit
Bergverbindung ist sowohl der Straßenneubau einer neuen
Westumgehung, eine Untertunnelung innerhalb des
Berggebietes als auch eine zusätzliche neu zu bauende
Straße zur Anbindung von Teilen des Berggebietes gemeint.
Bildung und Kultur
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Die Kulturzuschüsse für freie
Kulturträger werden schrittweise innerhalb der nächsten
sechs Jahre verdoppelt (von 130 000 Euro auf 260 000
Euro).
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Eine Arbeitsgruppe aus CSU und GAL
erarbeitet ein schulpolitisches Konzept inklusive
Evaluation.
Soziales
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5 % der Jugendhilfe-Ausgaben gehen in die
Offene Jugenarbeit
(Bei einem Stand von derzeit 4,17 % bedeutet ein Anstieg
auf 5 % eine Mehrung von ca. 66.000 Euro.)
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Einbindung der städtischen Beiräte in
die politische Arbeit + Evaluation
Verwaltung und Stadtrat verpflichten sich selbst, die
Beiräte zur Beratung in den jeweiligen Fachbereichen im
Vorfeld einzubeziehen, es werden Stellungnahmen angefragt
und/oder Beiratsvertreter/innen zum Vortrag in die
Stadtratssitzungen eingeladen.
Stadtentwicklung
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Der Bahnhofsvorplatz wird zur
Mobilitätsdrehscheibe ausgebaut, mit Omnibuszentrum für
den Umlandverkehr und Fahrradparkhaus.
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Denkmalpflegerische und archäologische
Belange im Weltkulturerbe werden künftig stärker
berücksichtigt - hierfür wird ein Grundsatzbeschluss
erarbeitet.
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Wirtschaftsförderung für die Bamberger
Gärtnerstadt: Auftragsvergabe an ein Marketingunternehmen
zur Erarbeitung eines Marketingkonzeptes
Bamberg, 5.5.08
(noch nicht) gezeichnet Dr. Helmut Müller
für die CSU-Fraktion
gezeichnet Wolfgang Grader für die
GAL-Fraktion
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